Viola Greiner - Adam
Psychotherapeutische Praxis für Kinder und Jugendliche

 

Hier finden Sie Näheres zu den Behandlungsmethoden, der Kostenübernahme und zum Therapieablauf.

Für einen ersten Kontakt nutzen Sie bitte die telefonischen Sprechzeiten:
Montag 10.00 -11.00 Uhr und Donnerstag 11.00 - 12.00 Uhr

Tel. 03679/ 749 99 84

Die Therapie

Als Kinder und Jugendlichenpsychotherapeutin behandle ich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 21. Lebensjahr.

Die Therapie findet unter Einbeziehung der Eltern und/oder anderer wichtiger Bezugspersonen statt. Ab dem 15. Lebensjahr kann der*die Jugendliche auch allein zur Therapie kommen.

Kindheit und Jugend sind eine aufregende Zeit, die von Herausforderungen und Fortschritt geprägt ist. Kinder und Jugendliche stehen permanent vor unterschiedlichsten Entwicklungsaufgaben. Manchmal kommt es durch innere Konflikte oder belastende äußere Ereignisse (Trennung, Umzug oder Tod nahestehender Personen) zu Störungen. Oft können diese allein bzw. mit Hilfe des sozialen Umfeldes bewältigt werden. Wenn die aktuelle Situation jedoch zu belastend wird und unlösbar scheint, kann Psychotherapie helfen.

Folgende Symptomatiken und Krankheitsbilder behandle ich.

Hier finden Sie Näheres zur Therapieform.

Symptomatiken und Krankheitsbilder

• Ängste, z. B. Nachtängste, Schulangst, soziale Ängste
• Depressionen
• Einnässen und Einkoten
• Einschlaf- und Durchschlafstörungen, Albträume
• Kontakt- und Beziehungsstörungen zu Gleichaltrigen und Erwachsenen
• Trennungsschwierigkeiten, Ablösungsprobleme
• Probleme mit der Geschlechtsrolle
• Konzentrations-, Lern- und Arbeitsstörungen
• körperliche Schmerzen ohne medizinischen Befund, z. B. unklare Bauch- und Kopfschmerzen
• Selbstmordgedanken, suizidales Verhalten, Selbstverletzung
• psychogene Essstörungen wie Magersucht, Bulimie oder Fettsucht
• seelischer Rückzug • selbstverletzendes Verhalten, z. B. Ritzen der Haut, Nägelkauen
• Sprachstörungen, z. B. Stottern, Mutismus
• Suchtverhalten
• Störungen infolge (schwerer/chronischer) Krankheiten
• Zwänge, d. h. quälende, wiederkehrende Gedanken oder Handlungen, Tics

Therapieform

Die Grundlage meiner Arbeit stellt das tiefenpsychologische Krankheitsverständnis dar.

„Das tiefenpsychologische Krankheitsverständnis geht davon aus, dass seelisch bedingte Erkrankungen auf ungelöste bewusste oder unbewusste innere Konflikte zurückzuführen sind.
Symptome wie zum Beispiel Ängste, depressive Stimmungen, psychosomatische Störungen oder auch Verhaltensauffälligkeiten wie motorische Unruhe sind demnach Ausdruck von seelischer Not und zugleich missglückte Versuche der Selbstheilung.
Es sind Bewältigungsstrategien mit denen die Kinder und Jugendlichen versuchen ein inneres und äußeres Gleichgewicht herzustellen, die sich aber für die Betroffenen destruktiv auswirkt. Die altersentsprechende Entwicklung wird blockiert und die Beziehungen werden belastet.“ (www.vakjp.de)

In der Therapie werden diese inneren Konflikte thematisiert und bearbeitet.
Bei Jugendlichen geschieht dies überwiegend im Gespräch, bei Kindern je nach Alter und Entwicklungsstand im Spiel oder mit Hilfe von kreativem Material und Methoden.
So kann der Patient allmählich innere Sicherheit gewinnen, konfliktfähiger werden und andere Lösungswege als bisher finden.

Eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Patient*in und Therapeut*in, stellt die Grundlage einer hilfreichen Psychotherapie dar.

Die Eltern, als wichtigste Bezugspersonen der Kinder, sind dabei wichtige Bündnispartner, die für die Durchführung und das Gelingen einer Kindertherapie entscheidend sind. Regelmäßige Gespräche mit den Eltern sind daher fester Bestandteil der Therapie.
Bei älteren Jugendlichen finden die Elterngespräche nach Absprache mit dem*der Patient*in statt.

Therapieablauf

Für eine Terminvereinbarung erreichen Sie mich während meiner telefonischen Sprechzeiten (Montag 10.00 -11.00 Uhr und Donnerstag 11.00 - 12.00 Uhr). Die aktuellen Zeiten entnehmen Sie zudem, der Telefonansage. Sie benötigen für den Ersttermin keine ärztliche Überweisung!

Das erste Kennenlernen findet im Rahmen der psychotherapeutischen Sprechstunde statt. Insgesamt 5 dieser Sprechstunden sind möglich. Die Klärung des individuellen Behandlungsbedarfes, ob z. B. ambulante Psychotherapie oder ein anderes Hilfsangebot angezeigt ist, steht hier im Mittelpunkt.

Besteht eine akute psychische Krise ist eine Akutbehandlung bereits nach der ersten Sprechstunde möglich.

In der Regel wird die Psychotherapie durch Probesitzungen (probatorische Sitzungen) eingeleitet. In den bis zu 6 probatorischen Sitzungen ist eine ausführliche Diagnostik und ein weiteres Kennenlernen möglich, dass der Psychotherapeut*in ermöglicht, ein vertieftes Krankheitsverständnis zu entwickeln und eine Diagnose zu erstellen. Gemeinsam mit den Patient*innen erarbeitet die Therapeut*in realistische Therapieziele und erörtert Behandlungsmöglichkeiten. Eine ausreichend gute Therapiemotivation und der Ausblick auf eine tragfähige therapeutische Beziehung sind wichtige Voraussetzungen für einen Behandlungserfolg und sollen in den ersten Sitzungen erkennbar sein.

Im Anschluss an die ersten Termine wird gemeinsam entschieden, ob ein Antrag auf Psychotherapie bei der Krankenkasse Ihres Kindes eingereicht wird. Der Umfang der Behandlung ist variabel und abhängig von verschiedenen Faktoren, wie Alter, Schweregrad der Störung, Motivation oder Lebensumständen. Er kann zwischen 12 und 180 Stunden für den*die Patient*in betragen.

Nach Genehmigung der Therapie finden die Termine in der Regel 1-2 mal wöchentlich statt und dauern jeweils 50 Minuten. Die Bezugspersonen sind wichtiger Bestandteil der Therapie, gewöhnlich erfolgt mit ihnen nach jeder vierten Therapiestunde ein Termin. Bei Bedarf oder kleinen Kindern auch häufiger.

Das Ende der Therapie bestimmen Patient*in und Therapeut*in gemeinsam. Im Anschluss an die Therapie erfolgt üblicherweise eine Rezidivprophylaxe, um Rückfälle zu vermeiden.

Die Kosten übernehmen bei ausreichender Indikation die gesetzlichen Krankenkassen. Die Zahlungsbedingungen bei privaten Krankenversicherungen und Beihilfestellen sind jeweils vorher abzuklären. In der Regel werden diese aber fast vollständig übernommen.

Über mich

Seit 2021 niedergelassene Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

Seit 2020 approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin im Verfahren der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie

Seit 2009 Systemische (Familien-)Therapeutin (SG)

Seit 2004 Diplom-Sozialpägagogin (FH)

Langjährige Erfahrung in der sozialpädagogischen und therapeutischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und deren Familien u. a. in den Tätigkeitsfeldern:

- Sozialpädagogische Familienhilfe
- Systemische Familientherapie
- Berliner Krisendienst
- Kinderschutzdienst
- Inobhutnahmestelle
- Betreutes Eltern- Kind- Wohnen

1980 in Neuhaus am Rennweg geboren | Mutter von 3 Kindern